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Bund warnt vor Fleisch und Wurst

 14/11/2014  Ernährung

Der Konsum von rotem Fleisch (Rind, Kalb und Schwein) ist langfristig schädlich für die Gesundheit. Zu diesem Schluss kommt die Eidgenössische Ernährungskommission in einem neuen Bericht. Erfahren Sie wieso und wie Sie Ihren Fleischkonsum reduzieren können.

Die auf den ersten Blick revolutionäre Feststellung, dass rotes Fleisch langfristig schädlich für die Gesundheit ist, ist gar nicht so neu. Wie kommt nun aber die Eidgenössische Ernährungskommission in ihrem aktuellen Bericht (Gesundheitliche Aspekte des Fleischkonsums) zu diesem Schluss? Es wurden keine neuen Studien in Auftrag gegeben, sondern es wurden weltweit die aktuellen Studien analysiert.

Fazit des Berichts

Diese Studien zeigten klar, dass der Konsum von Fleisch Zivilisationskrankheiten begünstigt. Fazit des aktuellen Berichts: Die gesammelte Evidenz aus bisherigen Studien „lässt ableiten, dass für rotes Fleisch und vor allem für Fleischprodukte gesundheitlich negative Langzeitwirkungen auf Sterblichkeit, kardiovaskuläre Erkrankungen, bestimmte Formen von Krebs wie Dickdarmkrebs und Diabetes Typ 2 angenommen werden müssen“.

Argumente der Gegner

Die Gegner argumentieren, dass es bis jetzt wissenschaftlich nicht bewiesen ist, dass der Fleischkonsum schädlich ist. Das stimmt, denn es ist bis heute aus wissenschaftlicher Sicht nicht 100% bewiesen, dass Rauchen schädlich ist, aber daran zweifeln tun heute die wenigsten. Das war vor 50 Jahren noch anders. Das Gleiche könnte mit dem Fleisch- und Milchkonsum passieren.

Vegane Ernährungsweise – Wissenschaftliche Begründung

Der renommierte Ernährungswissenschaftler T. Colin Campbell leitete die sogenannte China Study, die umfassendste Studie über Ernährung, Lebensweise und Krankheit in der Geschichte der biomedizinischen Forschung. Beteiligt waren zwei westliche Universitäten sowie die Chinesische Akademie für Präventivmedizin. Die Studie belegt eindeutige Zusammenhänge zwischen tiereiweissreicher Ernährung und der Entstehung von chronischen Erkrankungen. Um die Vorteile einer veganen Ernährung zu untermauern, haben die Autoren hunderte weiterer ernährungswissenschaftlicher Studien ausgewertet. Ihre Ergebnisse fassen sie im Buch China Study, Die wissenschaftliche Begründung für eine vegane Ernährungsweise auf verständliche und anschauliche Weise zusammen.

Tipps zur pflanzlichen Ernährung

Unser Ernährungsverhalten beeinflusst unsere Gesundheit, aber auch die Entstehung von Krebs, koronaren Herzerkrankungen, Diabetes, Adipositas und Autoimmunerkrankungen, wie Multiple Sklerose und Rheuma. Auf der Webseite von Dr. Ernst Walter Henrich: Vegan – Die gesündeste Ernährung der Welt findet man viele Infos und Tipps rund um die pflanzliche Ernährung.

Smoothies – Frisches, unerhitztes Gemüse und Obst

Viel frisches, unverarbeitetes, unerhitztes Gemüse und Obst wird unter anderem nur von der Krebsliga (5 am Tag) empfohlen. Eine einfache Möglichkeit Obst und Gemüse in den Alltag zu integrieren sind Grüne Smoothies oder Superfood-Smoothies. Diese lassen sich einfach und frisch zubereiten, sind wahre Vitalstoffbomben und schmecken einfach super fein!

Smoothie-Workshop

Am 24. November organisiert die Bunaroba GmbH in Emmen einen Workshop zum Thema Superfood-Smoothies. Dort erhalten Teilnehmer u.a. Antworten auf Fragen wie:

  • Was sind Smoothies?
  • Warum sind Smoothies so gesund?
  • Was sind Superfoods?
  • Wie können Superfoods in die Smoothies integriert werden?

Haben Sie Fragen?

Haben Sie Fragen zu Ihrem Fleischkonsum? Möchten Sie wissen, wie Sie sich ohne Fleisch gesund und ausgewogen ernähren können? Dann kontaktieren Sie Samuel Huber, den man morgens nie ohne seinen grünen Superfood-Smoothie sieht :-).